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Ortsverein Untergrombach
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Orts - Infos
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+ Vorstand + Bereitschaft + Notfallhilfe + Jugend-RK/Schulsanis + Unterkunft/Kfz + Mitglied werden/Spenden + + Blutspende + Termine + Berichte/Artikel + Bilder + RK-Geschichte + Links/Adressen + Impressum +
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Die Geschichte des DRK-Ortsvereines Untergrombach
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Vorwort: Wenn man sich der Aufgabe stellt, über die Geschichte des DRK Ortsvereines Untergrombach zu berichten, muss man sehr schnell feststellen, dass die Dokumentation der Vereinsarbeit entweder stiefmütterlich behandelt wurde oder das zeitweise Erliegen der Vereinsarbeit in den Jahren 1975 bis 1980 zum teilweisen Verlust der Chronik geführt hat. So finden sich für die Zeit zwischen der Gründung im Jahre 1907 und dem Neubeginn nach dem 2. Weltkrieg nur noch spärliche Unterlagen. Unauffindbar sind leider die Protokollbücher oder Festschriften mit geschichtlicher Aufarbeitung aus zurückliegenden Jubiläumsfeiern. Die nachfolgende Beschreibung ist der Versuch, aus den noch auffindbaren Dokumenten einen Teil der Vereinsgeschichte nachzuvollziehen und zu dokumentieren. Untergrombach, Oktober 2009 Wolfgang Müller
Ein geschichtlicher und aktueller Rückblick Im Jahr 1907, also vor mehr als 100 Jahren fanden sich - noch zu Lebzeiten von Henry Dunant - auch in Untergrombach Menschen zusammen, um unter dem Zeichen des Roten Kreuzes eine Hilfsgemeinschaft zu gründen. Dokumentiert ist der 01. November 1907 als Gründungstag des Roten Kreuzes in Untergrombach.
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Die Obrigkeit in Baden -namentlich auch in der Person des Großherzogs von Baden - hatte bereits frühzeitig ein offenes Ohr für das Ansinnen des Schweizers Henry Dunant, Hilfsorganisationen zu gründen. Der Großherzog war der erste Fürst, der die Teilnahme badischer Vertreter an der 1. Genfer Konferenz genehmigte. Dennoch gebührt das Erstgeburtsrecht einer Rotkreuz-Gesellschaft auf deutschem Boden den Württembergern in Stuttgart im November 1863.
44 Jahre länger hat es gedauert, bis sich in Untergrombach eine Gruppe zusammengefunden hat, um die humanitäre Idee umzusetzen. Als Gründungsmitglieder sind dokumentiert: August Jäckel, Markus Lauber, Franz Reichenbacher, Raimund Stelzer, August Wachter, Julius Wachter und Michael Müller. Erster Kolonnenführer ist Hauptlehrer Jäger.
Über die Entwicklung des jungen Vereins fehlen fast alle Unterlagen. Nachgewiesen ist der Betrieb eines Lazaretts während des 1. Weltkrieges in St. Elisabeth und Tätigkeiten von örtlichen Rotkreuzschwestern während des 2. Weltkrieges. Nach den Wirren des 2.Weltkrieges wird im November 1948 wieder ein DRK Ortsverein und eine Sanitätskolonne aufgestellt. Die Wiedergründung datiert auf den 16.01.1949. Erster Nachkriegsvorstand ist Alfons Frank. Kolonnenführer sind in dieser Zeit Erich Rauchfuß und Georg Eberle, für die Frauen Monika Zipperle und Lina Kneis.
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Nach dem Krieg prägen zwei Männer maßgeblich die Geschicke und die neuere Geschichte des Ortsvereins und tragen über viele Jahre wesentlich zur Entwicklung bei. Dr. Hermann Schmeiser, wurde Nachfolger von Alfons Frank im Vorsitz bis 1954 und war als Bereitschaftsarzt von der Neubelebung 1948/49 bis zum 31.12.1974. Nach diesem Datum stellte der Ortsverein über mehrere Jahre seine Tätigkeit ein. 26 Jahre lang sorgte Dr. Schmeiser mit für die Ausbildung der Mitglieder, nahm Prüfungen ab, hielt Vorträge und war stets für das DRK Untergrombach da.
Im März 1954 übernahm Ludwig Wolf den Vorsitz, den er fast 17 Jahre bis 1970 innehatte. Zwischen 1965 und 1968 war er zusätzlich Bereitschaftsführer. Weitere Kolonnenführer und - nach Anerkennung als Bereitschaft - Bereitschaftsführer waren in dieser Zeit: Siegfried Stephan und Franz Becker für die Männer sowie Ursula Zöller und Anneliese Görner für die Frauen.
Eine der wesentlichsten und umfangreichsten Aufgaben des Vereins in den 50er Jahren war die Erfassung der Spätheimkehrer und die Suche und Befragung nach Vermissten für den DRK-Suchdienst.
Auch die gezielte und gerechte Verteilung der Care-Pakete wurde den ehrenamtlichen Rot-Kreuz-Mitgliedern übertragen.
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Mangels geeigneter Einrichtungen des Katastrophenschutzes der öffentlichen Hand und wegen eines noch fehlenden Rettungswesens verpflichtete sich der Ortsverein Untergrombach Ende 1950 gegenüber der Bahn, bei Eisenbahnunglücken Hilfe zu leisten. Zum 50. Jubiläum im Jahre 1975 wurde am Bahnhof Untergrombach eine Großübung durchgeführt, die einen solchen Einsatz simulierte.
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Das Atomzeitalter wirkte sich auch auf die örtliche Arbeit des DRK aus. Im Zuge des Aufbaues des Kernforschungszentrums Karlsruhe wurde in Untergrombach in den Jahren 1963 - 1966 ein Strahlenmesstrupp eingerichtet und mit entsprechendem Material (Geigerzähler, Fahrzeuge, Schutzbekleidung) ausgestattet. Strahlenmesstruppführer war Georg Eberle. Der Strahlenmesstrupp bestand bis Mitte 1970. Wegen mangelnder Unterstützung durch öffentliche Stellen wurde er dann unter dem nachfolgenden Vorsitzenden Siegfried Stephan aufgelöst.
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Ludwig Wolf und der Ortsverein Untergrombach waren maßgeblich an der Gründung des Ortsvereins Büchenau beteiligt. Gemeinsam mit den Kameraden aus Büchenau entstand im Herbst 1964 eine Bereitschaft Untergrombach-Büchenau, die bis September 1969 bestand. Danach erhielt der Ortsverein Untergrombach allein die Anerkennung des Kreisvereines Bruchsal als eigenständige Bereitschaft. Damals zählte der Ortsverein 36 aktive Mitglieder. Nach Beendigung der Vorstandstätigkeit von Ludwig Wolf übernahm Siegfried Stephan den Vorsitz und gemeinsam mit Anneliese Görner die Bereitschaftsleitung.
In diese Zeit fiel die Bildung eines selbständigen Jugendrotkreuzes im Jahre 1972. Negative Auswirkungen auf den Verein hatten Streitigkeiten um die Auflösung des selbständigen Kreisvereines Bruchsal zur Bildung des Kreisvereines Karlsruhe als Folge der Gebietsreform.
Diese Neuorganisation brachte den Verlust der rechtlichen Eigenständigkeit der Ortsvereine, ein Thema das auch in Untergrombach heftig umstritten war. Nach einer Mitgliederbefragung über die Weiterarbeit im inzwischen gebildeten Kreisverein Karlsruhe beendet der Ortsverein und die Bereitschaft Ende 1974 seine Tätigkeit. Allein das selbständige Jugendrotkreuz blieb bestehen.
Nach mehrjähriger Pause ist es indirekt der Ortsverein Büchenau, der zur Wiederbelebung des Ortsvereines Untergrombach beitrug. Der Wunsch Büchenaus, das noch vorhandene Material aus Untergrombach zu übernehmen und das Interesse der politischen Gemeinde an einem örtlichen Roten Kreuz veranlassten 1979 den damaligen Ortsvorsteher Heinz Link und den damaligen Verwaltungsstellenleiter Konrad Lauber, zu einer Wiederbelebung aufzurufen. Dies gelang überraschend gut. Im März 1980 wurde der Ortsverein wieder ins Leben gerufen. Den 1. Vorsitz übernahm Inge Schöffler bis 1987. Bereitschaftsleiter waren Helmut Kling, Dieter Pfeffinger und Jürgen Kräh.
Nachfolger im Vorsitz wurde Wolfgang Müller. Die Bereitschaftsleitung übernahm Manfred Wenzel. Bedingt durch die Vereinspause wurde an Stelle des ausgefallenen 75-jährigen Jubiläums das 80 jährige Gründungsfest unter anderem mit einer Großübung am alten Gleisbogen gefeiert.
Durch die bekannte Geschichte des DRK Untergrombach zieht sich wie ein roter Faden, neben der permanenten Finanznot das Problem einer geeigneten Unterkunft. Die Raumfrage ist ein Dauerthema seit Jahrzehnten. Nach Unterbringung in örtlichen Gaststätten errichtete der Ortsverein in den 1960er-Jahren in einem ehemaligen Kuhstall einen Unterrichtsraum, der mit einer Sonderabgabe der aktiven Mitglieder bezahlt wurde. Die Raumplanung des Feuerwehrhauses in der Obergrombacher Straße im Zuge der Gemeindereform war ein Silberstreif am Horizont. Die Fertigstellung fiel jedoch in die Zeit der Vereinsauflösung. Allein seit der Wiedergründung 1980 musste mehrfach die Unterkunft gewechselt werden. Auch jetzt steht wieder ein Umzug an, wenn das Feuerwehrhaus abgebrochen wird und damit die Fahrzeug- und Materialhalle wegfällt. Im neuen Feuerwehrhaus an der Joß-Fritz-Straße wird derzeit eine geeignete und hoffentlich dauerhafte Unterkunft errichtet. Die Fertigstellung ist bis zum Frühjahr 2010 geplant.
Im Jahr des 100-jährigen Bestehens im Jahr 2007 bestand der DRK Ortsverein aus rund 20 aktiven Bereitschafts- und 20 Jugendrotkreuzmitgliedern. Unterstützt wird der Verein von rund 350 Fördermitgliedern. Untergliedert ist der aktive Bereich in die Bereitschaft mit der Notfallhilfe und das JRK mit aktuell einer Gruppe zwischen 7 und 12 Jahren.
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Früher wie heute führen der DRK-Ortsverein jährliche Blutspendeaktionen durch, leider mit tendenziell sinkenden Spenderzahlen. Breitenausbildung in Erster Hilfe, Heranführung an die Erste Hilfe in der Grundschule und dem Kindergarten, Mitarbeit im Rettungsdienst und Katastrophenschutz, Sanitätsdienste bei Veranstaltungen, die Aus- und Fortbildung der Bereitschaftsmitglieder prägen das heutige Aufgabenspektrum des DRK Untergrombach. Betreuung und Ausbildung des Schulsanitätsdienstes in der Joß-Fritz-Schule wurde mit Auflösung der Hauptschule in Untergrombach beendet.
Bundesweite Aufmerksamkeit erregte das Konzept der Notfallhilfen im Kreisverband Karlsruhe. Seit dem Jahre 2004 besteht nach zwei Jahren Planung und Ausbildung in Untergrombach eine Notfallhilfe des DRK Untergrombach. Als Novum im Kreis setzt sich das Personal aus Helferinnen und Helfern sowohl des DRK als auch der Freiwilligen Feuerwehr Untergrombach zusammen. Unterstützt wurde das Projekt durch die Stadt Bruchsal durch die Übergabe eines Defibrillators. Ziel der Notfallhilfe ist es, noch vor dem Eintreffen des immer mit alarmierten Rettungsdienstes in mehr als 150 Notfällen im Jahr vor Ort sehr schnell Hilfe zu leisten.
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Bundesweite Aufmerksamkeit erregte das Konzept der Notfallhilfen im Kreisverband Karlsruhe. Seit dem Jahre 2004 besteht nach zwei Jahren Planung und Ausbildung in Untergrombach eine Notfallhilfe des DRK Untergrombach. Als Novum im Kreis setzt sich das Personal aus Helferinnen und Helfern sowohl des DRK als auch der Freiwilligen Feuerwehr Untergrombach zusammen. Unterstützt wurde das Projekt durch die Stadt Bruchsal durch die Übergabe eines Defibrillators. Ziel der Notfallhilfe ist es, noch vor dem Eintreffen des immer mit alarmierten Rettungsdienstes in mehr als 150 Notfällen im Jahr vor Ort sehr schnell Hilfe zu leisten.
Erfolgreich ist seit Jahrzehnten auch die Jugendarbeit. Seit 1963 finden sich Unterlagen über ein Jugendrotkreuz in Untergrombach. Im Jahre 1972 wurde dieses entsprechend den Statu-ten des DRK eine selbständige Einrichtung. Viele Kinder und Jugendliche wurden in dieser Zeit mit den Werten des Roten Kreuz vertraut gemacht und als zukünftige aktive Bereitschaftsmitglieder ausgebildet. Die im Jahr 1998 gebildete und von Rita Kaserer und Andrea Müller geleitete Gruppe wurde in großen Teilen in die Bereitschaft überführt. Die derzeitige Jugendgruppe unter der Leitung von Alexandra Groß bildete sich im Jahr 2006. Bei einer Vielzahl von Vergleichswettbewerben unter den Rotkreuzgruppen konnten sich die Jugendlichen immer wieder erfolgreich ihren Leistungsstand bemessen.
Bereits seit dem Jahr 1989 gibt es eine Partnerschaft zwischen dem Croix Rouge aus der Partnerstadt Ste. Marie aux Mines und dem Roten Kreuz von Untergrombach. In den zurückliegenden Jahren und jetzt wieder aktuell gab es eine Reihe von gegenseitigen Treffen mit dem Ziel, sich über die unterschiedlichen Aufgaben, Lehrinhalte und Strukturen zu informieren und die Menschen kennen zulernen, die sich beidseits des Rheines unter dem Zeichen des Roten Kreuzes zusammengefunden haben. Besonderer Wert wird bei den Treffen auf gemeinsame Übungen gelegt.
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Dokumentierte Gründungsmitglieder im Jahr 1907: August Jäckel, Markus Lauber, Franz Reichenbacher, Raimund Stelzer, August Wachter, Julius Wachter, Michael Müller
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Vorsitzende des DRK Untergrombach: Nov. 1907 - Okt. 1948 keine Dokumente vorhanden Nov. 1948 - 11.02.1951 Alfons Frank (Drogerie) 11.02.1951 - 21.03.1954 Dr. Hermann Schmeiser 21.03.1954 - 17.04.1970 Ludwig Wolf 17.04.1970 - 31.12.1974 Siegfried Stephan 01.01.1975 - 20.03.1980 keine Tätigkeit des OV 21.03.1980 - 18.03.1987 Inge Schöffler 18.03.1987 - heute Wolfgang Müller
Kolonnenführer: 1908 Hauptlehrer Jäger 09.05.1949 Männer Erich Rauchfuß 09.05.1949 Frauen M. Zipperle 11.02.1951 Frauen Lina Kneis 11.02.1951 Männer Georg Eberle (Rücktritt am 06.12.1953) 06.12.53 - 21.03.54 Männer Erich Rauchfuß als kommissarischer Kf 21.03.1954 Erich Rauchfuß 01.08.1963 Frauen Ursula Zöller Männer Siegfried Stephan 21.06.1963 Strahlenmesstruppführer Georg Eberle
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Bereitschaftsleiter: 1964 Bereitschaftsführer: Franz Becker 1965 Bereitschaftsführer Ludwig Wolf 1967 Bereitschaftsführer Ludwig Wolf Bereitschaftsführerin: Gerlinde Kleber (Büchenau) Sept. 1968 Bereitschaftsführer Siegfried Stephan Bereitschaftsführerin Anneliese Görner (Büchenau) 31.01.1969-31.12.1974 Bereitschaftsführer Franz Becker Bereitschaftsführerin Anneliese Görner (Untergrombach) 21.03.1980-05.12.1980 Bereitschaftsführer Helmut Kling 05.12.1980-15.07.1982 Bereitschaftsführer Dieter Pfeffinger 01.09.1982- 18.03.1987 Bereitschaftsführer Jürgen Kräh 18.03.1987 - 11.04.2000 Bereitschaftsführer Manfred Wenzel 11.04.2000 - 23.04.2004 Bereitschaftsführer Bernd Wolf Bereitschaftsführerin Monika Federmann 23.04.2004 - 23.04.2008 Bereitschaftsführer Heribert Groß Bereitschaftsführerin Monika Federmann 23.04.2008 - heute Bereitschaftsführer Peter Kaserer Bereitschaftsführerin Monika Federmann
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Kolonnen-/Bereitschaftsärzte: Nov. 1907 - 1948 keine Dokumente vorhanden 1949 - 31.121.1974 Dr. Hermann Schmeiser 26.11.1980 - 15.07.1984 Dr. Christine Jordan seit 1984 ohne Bereitschaftsarzt
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